Unsere Gemeinschaft entstand am 25. Juli 1961 in Solothurn (Schweiz) in einem Kontext, der von der Migration gezeichnet war. Als Säkularinstitut und den Spuren des seligen Bischofs Scalabrini folgend, bilden wir das dritte Institut des geweihten Lebens innerhalb der Scalabrini-Familie.
Wir leben unseren Auftrag auf dem Weg der Gelübde der Armut, der ehelosen Hingabe und des Gehorsams und dies in einem säkularem Lebensstil, d.h. als
Christen mitten im Alltag, ohne äussere Zeichen, die uns von anderen untescheiden. Diese Sendung führt uns durch ganz unterschiedliche Berufe in die verschiedensten Umfelder der Migranten und Flüchtlinge. Durch eine christliche Haltung, die in Tat und Wort für die frohe Botschaft des Evangeliums Raum schafft, möchten wir mit dazu beitragen, dass sich die Erfahrung der Migration in eine Erfahrung von Pfingsten verwandelt, d.h. in ein neues Miteinander.
Schritt für Schritt, auf dem Weg des gekreuzigten und auferstandenen Christus, trägt uns eine Spiritualität des
Exodus, die eine unvorstellbare Weite ermöglicht: eine Liebe, die niemanden ausschliesst und für jeden Menschen in seiner Einmaligkeit da ist. In kleinen internationalen Gemeinschaften dürfen wir im Alltag erfahren, was es bedeutet, Communio in der Verschiedenheit zu leben. Dabei sind wir dazu berufen, die tiefe Verbundenheit unter den Menschen zu entdecken und für andere erfahrbar zu machen, als Ferment zu wirken für neue Beziehungen in einer Welt, die in Bewegung ist.

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